Fliederfarbene Rauhfasertapete auf den Wänden im Vorzimmer, am Boden
hellgraue Fliesen. Miauend spielen drei Katzen miteinander, ihre Krallen
machen klickende Geräusche auf dem Boden. Rechts hängt die Garderobe
aus schwarzem Holz, darunter ist Platz für die Schuhe. Das Vorzimmer
liegt zentral, vier Türen führen in die anderen Räume.
In der Küche brät ein Hendl im Backrohr, die ganze Wohnung duftet
danach. Die
Waschmaschine schleudert donnernd die Wäsche, im Geschirrspüler
rauscht das Wasser. Auf der Anrichte liegt Tranchierwerkzeug.
Das Wohnzimmer ist türkis tapeziert, möbliert mit einem Esstisch,
sechs Sesseln, einem Schreibtisch in einer Ecke, einer Couchgruppe. Bei
der Tür zum Vorzimmer haben die Krallen der Katzen Spuren im Parkett
hinterlassen. Die Fenster stehen weit offen, lassen Sommerluft herein.
Katzengitter schützt die Tiere vor dem Absturz aus dem zweiten Stock.
Der Spiegel im Bad ist beschlagen, die Duschwand steht offen, Tropfen
rinnen an
ihr herab. Am grau verfliesten Boden liegen zwei nasse Handtücher,
in der grünen Wanne eine Dose Rasierschaum und ein Nassrasierer.
Offene Fenster im Schlafzimmer, dahinter ein begrünter Innenhof.
Gegenüber vom
Bett steht ein Kleiderkasten aus Buchenholz. Die untergehende Sonne strahlt
in das Schlafzimmer, die Reflektion der roten Seidenbettwäsche färbt
die Wände rosa. Das Gestell vom Bett quietscht.